Angst
Mut und Vertrauen
Angst
Angst hat in der Evolution des Menschen eine wichtige Sicherheits- und Schutzfunktion. Die Angst dient unserem Überleben. Bahnen sich mögliche Gefahren an oder ist eine akute Bedrohung für Leib und Leben vorhanden, wird der Körper in Alarmbereitschaft versetzt. Adrenalin wird ausgeschüttet und das Sympathische Nervensystem aktiviert, damit wir so schnell wie möglich kämpfen oder flüchten können. Wenn die Gefahr vorüber ist, werden die aktivierten Körperfunktionen wieder heruntergefahren.
Die Symptome bei Angst sind vielfältig:
- Herzklopfen, Herzrasen
- Innere Unruhe
- Muskelspannungen
- Gestörte Verdauung
- Konzentrationsstörungen
- Schlafstörungen
- uvm.
Übersteigt die Angst das gesunde Maß oder basieren die Ängste auf keiner realen Grundlage, so sind diese für den Menschen belastend und führen im Laufe der Zeit zu psychischen und körperlichen Beschwerden und Erkrankungen. Die Ängste wirken sich schließlich auf das familiäre und soziale Umfeld aus. Beispielsweise meiden Menschen Kontakte, wenn sie Angst vor Beziehungen haben.
Angst aus Sicht der TCM
Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) betrachtet die Angst als energetisches Muster. Der ganze Mensch besteht nach Auffassung der TCM aus der Energie Qi. Kommt es zu Störungen des Energieflusses oder Mangelzuständen, so können sich Symptome der Angst entwickeln. Die Traditionellen Chinesischen Medizin verknüpfte die Angst mit dem Element Wasser. Hierzu gehören die Organe Niere und Blase. Wir kennen die Redewendung „sich vor Angst in die Hose machen“. Da die Niere, chinesisch Shen, die grundlegende und tiefliegende Energie des Menschen speichert, zeigt sich bei einer Schwäche die Existenzangst. Auch das Herz, chinesisch Xin, ist mit der Angst verbunden. Das Herz beherbergt den Geist, chinesisch Shen*. Bei einer Schwäche des Herzens hat der Geist keine feste Grundlage und Stabilität. Die Herzangst zeigt sich in mangelnder Lebensfreude, Prüfungsängsten, Panik und Todesangst. Ist das Organ Gallenblase, chinesisch Dan, betroffen, so hat das Kind Angst vor dem Einschlafen. Die Gallenblase gibt Mut und Vertrauen, um Ängste zu überwinden.
Mit Hilfe der Akupunktur können die Organe Niere und Herz gestärkt werden, um die energetischen Zustände der Angst zu lindern. Begleitend wird die Ohrakupunktur eingesetzt, da sich am Ohr spezifische Punkte befinden, welche die Behandlung von Ängsten unterstützen können. Diese Punkte tragen Bezeichnung wie „Angst“, „Beklommenheit“, „Vegetativum, usw.
Die Akupunktur wird gerne mit der Yoga-Therapie unterstützt, um eine bessere innere Stabilität zu erlangen. Mut und Vertrauen müssen entwickelt werden, um Ängste zu beseitigen. Mut und Vertrauen werden über die Stärkung des Wurzel-Chakras (Muladhara-Chakra) entwickelt. Hierfür werden Übungen empfohlen, die täglich und über einen langen Zeitraum ausgeführt werden sollten, um eine Wirkung zu erzielen.
Akupunktur und Yogatherapie bei Ängsten wird in der Regel begleitend zu einer psychotherapeutischen Behandlung durchgeführt. Eine alleinige Behandlung mit naturheilkundlichen Methoden ist nicht immer sinnvoll.
Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin im Heilzentrum Helios in Nürnberg bei Heilpraktiker Markus Ritz
Bei Interesse können Sie ein kostenloses 10-minütiges Informations-Gespräch per Telefon oder vor Ort im Heilzentrum Helios bei Markus Ritz vereinbaren: Tel. 0160-94611485
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