Zwangsstörungen
Innere Freiheit und Leben
Zwangsstörungen
Bei den Zwangsstörungen handelt es sich um eine psychische Erkrankung, bei der es zu wiederkehrenden und unkontrollierbaren Gedanken, Bildern oder Impulsen kommt. Diese Gedanken lösen starke Ängste aus. Um die Ängste zu mildern, werden Zwangshandlungen oder Rituale entwickelt. Diese müssen immer wieder ausgeführt werden, damit sie die Ängste unterdrückt können. Dies führt zu einem Teufelskreislauf, der die Erkrankung nur noch verschlimmert. Die Zwangsstörungen schränken das Leben in unterschiedlichen Bereichen ein. Die Betroffenen haben keine Kontrolle über ihre Zwänge.
Zwangsgedanken sind ständig wiederkehrende beunruhigende Gedanken, Bilder oder Impulse, die die innere Angst nähren.
Zwangshandlungen werden ausgeführt, um die inneren Ängste zu lindern.
- Kontrollzwang
- Ordnungszwang
- Waschzwang
Die Zwangsstörungen können von verschiedenen Symptomen begleitet werden: Nervosität, depressive Verstimmung, Erschöpfung, mangelndes Selbstwertgefühl, usw.
Zwangsstörungen aus Sicht der TCM
Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) betrachtet die Zwangsstörungen als ein energetisches Muster. Kommt es zu Störungen des Energieflusses, so können sich Symptome einer Zwangsstörung entwickeln. Die ständig wiederkehrenden Gedanken stellen eine Milz-Schwäche dar. Die Milz, chinesisch Pi, hat die Aufgabe der Verdauung. Die Verdauung findet auf der körperlichen, emotionalen und mentalen Ebene statt. Bei einer Schwäche der Milz ist diese Verdauungsfunktion eingeschränkt. Gedanken können nicht verarbeitet werden und kommen wieder. Dies führt zu Sorgen, Grübeln und zwanghaften Gedanken. Die vorhandenen Ängste stehen in Bezug zu Herz (Xin) und Nieren (Shen). Das Herz beherbergt den Geist, chinesisch Shen*. Bei einer Schwäche des Herzens hat der Geist keine feste Basis und ist instabil. Die führt zu spezifischen oder allgemeinen Ängsten. Bei einer Nieren-Schwäche kann es zu Existenzangst kommen. Auch Störungen von Leber und Gallenblase können zu Zwangsstörungen führen.
Mit Hilfe der Akupunktur werden Herz, Milz und Nieren gestärkt. In der Regel wird ein Zyklus mit 10 Akupunktursitzungen durchgeführt, um die Symptomatik zu verbessern. Die Körperakupunktur wird mit der Ohrakupunktur kombiniert, um die Effektivität zu erhöhen.
Die Behandlung wird mit der Yoga-Therapie unterstützt, um ein besseres inneres Gleichgewicht und mehr Stabilität zu erlangen. Bei den Zwangsstörungen steht das „Loslassen“ der störenden Gedanken und Handlungen im Vordergrund. Hierfür braucht es einerseits Mut und Vertrauen aus dem Wurzel-Chakra (Muladhara-Chakra) und andererseits die Fähigkeit des Loslassens aus dem Hals-Chakra (Visuddha-Chakra). Das Hals-Chakra steht für Reinigung. „Reinigung“ von belastenden Gedanken und Verhaltensweisen. Die einzelnen Übungen müssen täglich und über einen längeren Zeitraum praktiziert werden, um eine Wirkung zu erzielen.
Akupunktur und Yogatherapie bei Zwangsstörungen wird in der Regel begleitend zu einer psychotherapeutischen Behandlung durchgeführt. Eine alleinige Behandlung mit naturheilkundlichen Methoden ist nicht immer sinnvoll.
Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin im Heilzentrum Helios in Nürnberg bei Heilpraktiker Markus Ritz
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